Montag, 9. Juli 2018

Strobl Classics 2018 - Solosieg

Nach ein paar rennfreien aber keineswegs lockeren Wochen wechselte ich am 8. Juli wieder einmal auf die dünnen Reifen.
Beim Ö-Cup Rennen in Statzendorf hatten wir Junioren 100km und 1300hm gemeinsam mit den Amateuren zu fahren.

Nach ein paar anfänglichen Attacken blieb es einige Runden relativ ruhig, bis dann zur Hälfte des Rennens einer Spitzengruppe, inklusive mir, die Flucht gelang.

Gemeinsam bauten wir den Vorsprung aus und ca. 15km vor dem Ziel attackierte ich auf der Schlüsselstelle, einem kurzen aber knackigen Anstieg. In der vorletzten Runde hatte ich mich dann schon 45 Sekunden von den Verfolgern abgesetzt, in's Ziel rettete ich dann noch 13 Sekunden und kann mich über den Sieg dank einer Solofahrt von 2 1/2 der insgesamt 14 Runden freuen!

Am kommenden Wochenende geht es zwecks Training noch einmal bei den Wachauer Radtagen zur Sache, bevor dann ein paar Tage Ruhe angesagt sind, um für die OÖ-Rundfahrt und die MTB EM bestens erholt zu sein!

Sonntag, 17. Juni 2018

Erfolgreiche erste Saisonhälfte 2018

Nach meinem super Einstieg in die Saison 2018 mit dem zweiten Rang in Langenlois ging es für mich Schlag auf Schlag weiter.

Beim Grici XC in Slowenien musste ich dann leider bald den ersten Rückschlag einstecken, da an diesem Tag leider genau gar nicht's weiter ging. 

Abhaken, erholen und fokussiert weiter trainieren.

Die Woche darauf, am 7. April, ging es schon deutlich besser. In Premantura (Istrien) stellten die Veranstalter ein tolles Event auf die Beine. Die Strecke auf Kroatischen Boden war insgesamt sehr gut zu fahren, wobei aber extrem viele spitze und große Steine ein präzises und butterweiches Handling des Bikes verlangten. Eine 100-prozentige Fully-Strecke!
Nach ein paar Schwierigkeiten, den Motor anfangs in's Laufen zu bekommen schob ich mich zu Mitte des Rennens von Rang 10 bis auf 4 vor. Diesen konnte ich leider knapp nicht halten und wurde guter fünfter.

Beim ersten Junior World Series Rennen der Saison in Nals (ITA) gelang mir ein sehr guter Start, konnte mich aber nicht in der Spitzengruppe halten. Mit Rang 35 war das Ziel (Punkteränge, Top 25) definitiv verfehlt. In Heubach (GER) kam ich aber dann das erste Mal in diesen Punkterängen ins Ziel.
In der letzten Runde war ich noch in der Gruppe um den 15. Platz, hatte aber dann auf dem 200hm langen Anstieg zu wenig Druck um dort auch zu bleiben. Platz 24, wie in Nals bester Österreicher.

Ein Highlight der Saison war eindeutig das Junior World Series Rennen in Gränichen (SUI). 
Ich lag auf dem tollen Kurs lange auf dem 14. Rang, bis ich leider wieder einmal in der letzten Runde ein bisschen Boden verlor und 17. wurde. Nichts desto trotz mit Abstand bester Österreicher und das fixe EM-Ticket.

Einen "kurzen" Abstecher auf die Straße gönnte ich mir am 10. Juni. Bei meinem Heimrennen, dem St. Pöltner Radmarathon, trat ich heuer auf der Extrem-Distanz über 165km und 2500hm an.

Am 2. Berg setzten wir uns zu 6. vom 200 Mann starken Feld ab und blieben in dieser Formation bis ca 20km vor dem Ziel, wo der letzte Anstieg und meine Attacke die Gruppe sprengte.
Nach über 4h musste ich aber wegen Krämpfen das Tempo reduzieren, aber mit einer Zeit von 4:40h und dem dritten Platz kann ich sehr zufrieden sein!

In Windhaag/Perg konnte ich am 16.06. ebenfalls aufzeigen, als ich mich nach einem guten Rennen nur im Zielsprint gegen den Deutschen Benedikt Fritz geschlagen geben musste. 


Weiter geht es am 24.06. mit dem KitzAlpBike-Festival in Tirol, bevor ich dann den Fokus auf die Straße legen werde (Junioren-Oberösterreichrundfahrt). Grund dafür ist die im September stattfindende Weltmeisterschaft in Innsbruck, bei der ich es jetzt doch noch versuche mich zu qualifizieren!


Die Leistung am Rad wird immer besser und so können die nächsten Wettkämpfe kommen!

Sonntag, 25. März 2018

Kamptal-Klassik-Trophy 2018, UCI C1

Die Saison ist in vollem Gange! Wie fast jedes Jahr startete ich in Langenlois in das neue MTB-Jahr. Da es sich um ein hochkarätiges UCI C1 Rennen handelte, wurden auch wichtige Weltranglistenpunkte vergeben. Ebenso waren auch viele starke Athleten aus ganz Europa angereist, insgesamt waren wir 45 Starter bei den Junioren.

Die bekannte, harte Strecke mit sehr vielen Höhenmeter (das Juniorenrennen hat über 1000) erwies sich auch heuer nicht als leicht. Die Anstiege forderten jedem alles ab.

Nach dem Start aus der ersten Reihe hielten der ungarische Meister, Erik Fetter und ich das Tempo sehr hoch und konnten uns schon sehr früh einen Vorsprung von ca 20 Sekunden herausfahren.

Nach einer weiteren, ziemlich flotten ersten Runde hatte sich unsere Lücke auf die Verfolger verdoppelt und wir haben einen komfortablen Zeit-Polster gehabt. Ende der zweiten Runde, nach ca. 45min musste ich aber auch das Tempo ein bisschen herausnehmen, um noch gut ins Ziel zu kommen. So war der Führende auf und davon und ich schaute nur, dass sich mein Vorsprung von einer halben Minute auf den Dritten nicht in Luft auflöste.

Dafür musste ich aber eh auch weiterhin vollgas geben, aber nach 1:19h, 26km und 1050hm überquerte ich erschöpft aber glücklich als Zweiter die Ziellinie und darf mich so über ein Top-Ergebnis beim Saisonauftakt freuen!

Am Ostermontag gehts schon voller Motivation und Selbstvertrauen mit dem nächsten Rennen in Slowenien weiter!

Vielen Dank auch an alle extra angereisten Fans! Es war eine super Stimmung!

Mittwoch, 10. Januar 2018

Wahl zu St. Pöltens Sportler des Jahres 2017

Ich freue mich, für die Wahl zu St. Pöltens Sportler des Jahres 2017 nominiert zu sein.

meinbezirk.at wählte 5 Athleten des jeweiligen Bezirkes aus, dieses Mal bin auch ich dabei.

Wer zum Schluss der 4-wöchigen Wahl Sportler des Jahres wird entscheidet ihr: Ihr könnt 1 Mal täglich eine Stimme abgeben - ich würde mich freuen wenn diese mir gelten würde ;)

Teilnahme unter folgendem Link: Wahl zu St. Pöltens Sportler des Jahres 2017

Danke!

Sonntag, 7. Januar 2018

ÖM-CX 2018

Die heurige Cyclocross-ÖM fand auf einer meisterschaftswürdigen Strecke in St. Pölten statt.
Nach dem Start bei der Seedose (Viehofner See) ging es auf beiden Seiten der Traisen ordentlich zur Sache. Der rutschige Untergrund, Schrägfahrten und sehr steile Anstiege verlangten von uns Athleten sowohl konditionell als auch technisch alles ab. 

Da es bei den Junioren leider zu keiner Meisterschaft gekommen ist, da ich der einzige (!!!) gemeldete Starter war, und es für eine ÖM mindestens vier Starter braucht, fragte ich beim ÖRV wegen einer Sondergenehmigung an, um in der U23 starten zu dürfen.

Mein Antrag wurde genehmigt und so startete ich am Sonntag dem 7.1. um 12:45 aus der letzten Reihe. Ich konnte sofort einige Positionen gut machen und fand mich um Rang 6 im Feld der österreichischen Elite wieder. Nachdem mich dann der eine oder andere Fahrer in der Anfangsphase noch überholt hatte, matchten wir uns die restlichen 40min um Rang 8.

Vor allem die Duelle mit Moran Vermeulen (U23), Fabian Costa (Elite) und Manfred Zöger (Elite) prägten mein Rennen. 

Es war vom ersten bis zum letzten Meter vollgas, da wäre keine Sekunde mehr drinn gewesen.. ;)

In der 5. und 6. Runde schenkten wir uns dann gar nichts mehr. Vermeulen und ich machten uns gegenseitig das Leben schwer, indem wir um den 8. Platz wie wild kämpften. Jeder Fehler des anderen wurde ausgenutzt, aber leider war ich zum Schluss knapp unterlegen. Ich konnte zwar auf der technischen Strecke immer wieder Zeit gut machen, aber die Trainingsjahre fehlen halt doch noch gegenüber den "richtigen" U23/Elite Fahrern.

Trotzdem darf ich mich dank meiner wahrscheinlich besten Saisonleistung und einer Stunde "All-Out" über Bronze in der U23-ÖM freuen, gesamt wurde ich 9. im knapp 30-Mann-Starterfeld.

Jetzt liegt der Fokus voll auf der MTB Saison. Anfang Februar geht es dann erst einmal nach Gran Canaria und im März dann nach Kroatien auf Trainingslager, bevor es Ende März mit den Wettkämpfen losgeht!


Wienenergie Kraftwerkscross 2017

Zum ersten Mal fand ein CX Rennen rund um das Wienenergie-Kraftwerk nahe der Donauinsel statt.
Es war eine sehr schnelle und aber auch technisch leichte Strecke. Die oft holprige Wiese kostete aber allen Startern viel Kraft. 

Ich konnte mich gleich vom Start weg in der Spitzengruppe positionieren und setzte in der zweiten Runde meine Attacke. Ich konnte meinen Vorsprung bis auf über eine Minute ausbauen und durfte mich über meinen Sieg freuen. 

Die Formkurve steigt auf jeden Fall, die Österreichische Meisterschaft in St. Pölten kann also kommen!